E-Health-Gesetz verabschiedet

Bereits im Dezember 2015 wurde das Gesetz für sichere digitale Kommunikation und Anwendung im Gesundheitswesen verabschiedet, das sogenannte E-Health-Gesetz. Die BZ berichtete hierzu: Der Zweck dahinter sei die Klärung gewisser Standards bei Digitalisierungen in der Medizin. Künftig sollen die Gesundheitsdaten der Patienten elektronisch für behandelnde Ärzte und Krankenhäuser zur Verfügung stehen und so die Betreuung durch jene verbessern. Informationen aus früheren Behandlungen würden so auf der Gesundheitskarte gespeichert und können anschließend besser ausgetauscht und schnell wieder abgerufen werden. Vorerkrankungen und Allergien sind somit von vornherein sichtbar. Diese Schnittstellen sollen bereits ab 2018 auf Wunsch der Versicherten eingesetzt werden.

Mögliche Entwicklungsrichtungen sind auch eine medizinische Behandlung über weite Entfernungen hinweg über Videokonferenzen oder auch Austausch digitalisierter Krankheitsvorgeschichten.

Das E-Health-Gesetz unterstützt so die fortschrittliche Schnittstellenbildung in der Medizin. Ein weiteres Beispiel für die Automatisierung von Prozessen und Schaffung neuer Möglichkeiten durch ergänzende Digitalisierung, mit welcher sich nextchange durchweg auseinandersetzt.

BZ, 01.03.2016